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Iren sagen "Nein" zum EU-Reformvertrag

Die Wähler in Irland haben beim Referendum über den EU-Reformvertrag nach dem bisherigen Stand der Auszählung mit Nein gestimmt und damit die Europäische Union in eine neue Krise gestürzt. Obwohl das offizielle Ergebnis noch nicht feststeht, geht die Regierung in Dublin von einem klaren Scheitern aus. "Es ist klar, dass es sehr viele Nein-Stimmen gibt", sagte Justizminister Dermot Ahern im irischen Fernsehen.

Nach dem Auszählen von 29 der 43 Wahlbezirke liegt der Anteil der Gegner bei 54,6 Prozent, der der Befürworter bei 45,4 Prozent, berichtete der irische Sender RTE. Demnach trumpften die Reformgegner vor allem in ländlichen Gebieten auf, aber auch in städtischen Arbeitervierteln. In Wahlbezirken in Dublin mit mittelständischer Einwohnerschaft zeichneten sich dagegen Gewinne für die Befürworter ab. Ein Argument vieler Gegner war, dass man den Vertrag gar nicht kenne und ihn deshalb nicht habe annehmen wollen. Die Wahlbeteiligung lag nach Medienangaben bei 45 Prozent. Das Endergebnis soll noch heute bekanntgegeben werden.Moment bereiten wir die Inhalte für diesen Bereich vor. Um Sie auf gewohntem Niveau informieren zu können, werden wir noch ein wenig Zeit benötigen. Bitte schauen Sie daher bei einem späteren Besuch noch einmal auf dieser Seite vorbei. Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

 

 

 

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