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Die wissenschaftliche Forschung zum Thema sachunmittelbare Demokratie  kann nicht auf die Theorie beschränkt bleiben. Die Qualität des  politischen Diskurses, die Effizienz der kommunalen kollektiven  Entscheidungsmechanismen, die Qualität der Entscheidungen, gemessen an  der Akzeptanz durch den Bürger - all diese Fragen können nur durch  empirische Forschung mit statistischen und ökonometrischen Methoden  beantwortet werden. 

 

1. Schwerpunkt der Forschung :  

Empirische Erhebung aller landesweiter Volksanträge, Volksinitiativem Volksbegehren und Volksentscheide  

Es wird ein Archiv über die landesweiten Voksanträge, Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide geführt. 

   

2. Schwerpunkt der Forschung:  

Empirische Erhebung zu kommunalen Bürgerbegehren, Ratsbegehren bzw. Ratsreferenden und Bürgerentscheiden

Das Deutsche Institut für Sachunmittelbare Demokratie an der TU Dresden e.V. will eine zusätzliche Quelle bereitstellen, die einen Beitrag zur Versachlichung der Debatte um sachunmittelbare Demokratie beitragen kann.  

Da es für die Gemeinden und Städte keine Pflicht der Dokumentation der durchgeführten Bürgerbegehren gibt, liegen die relevanten Informationen verstreut in Gemeindevertretungen und Archiven. Das DISUD an der TU Dresden legt dabei den Schwerpunkt auf die öffentlichen Unterlagen, d.h. vor allem Unterlagen der Verwaltung, Ratsprotokolle u. ä. Allein auf Informationen von Bürgerinitiativen gestützte Recherchen erfolgen nicht.  

Das Deutsche Institut für Sachunmittelbare Demokratie e.V. an der TU Dresden hat mit der erhebt systematisch kommunalen Bürgerbegehren, Ratsbegehren bzw. Ratsreferenden und Bürgerentscheiden. Das Projekt wird kontinuierlich weiterverfolgt.  

Das Ziel des Instituts ist die Schaffung von Analysevoraussetzungen bei der Erforschung der sachunmittelbare Demokratie und die spätere Bereitstellung der Daten und Ergebnisse für die Wissenschaft sowie der interessierten Öffentlichkeit. Neben der wissenschaftlichen Untersuchung steht also auch die Bündelung und Verdichtung der bisherigen Erfahrungen zum Zweck der politischen Bildung im Vordergrund.  

a) Archiv 

In einem ersten Schritt wird ein Archiv geführt, dass diese Unterlagen erfasst.

b) Datenbank

In einem zweiten Schritt werden diese Unterlagen einem Datensystem zugeführt.  

Einzelne Städtedokumentationen werden in den "Dresdner Schriften zum Bürgerentscheid" (DSB) veröffentlicht.  

 

3. Schwerpunkt der Forschung:  

Sachunmittelbare Demokratie in den Staaten Mittel- und Osteuropa   

Eine Erfassung der Normen und der Staatspraxis zu den Staaten Mittel- und Osteuropas ist in Planung. 

 

4. Schwerpunkt der Forschung:  

Normenbestand kommunalen Bürgerbegehren, Ratsbegehren bzw. Ratsreferenden und Bürgerentscheiden in der Schweiz.

Eine Normensammlung zu den Bestimmungen der kommunalen Bürgerbegehren, Ratsbegehren bzw. Ratsreferenden und Bürgerentscheiden in den Schweizer Kommunen ist erstellt und dem Sächsischen Landtag zur Verfügung gestellt worden. Diese ist auf dem Stand von 2005 dem Sächsischen Landtag zur Verfügung gestellt worden.  

 
-Bereich Empirische Forschung-
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