curriculum vitae Prof. Dr. Dr. hc. mult. Friedrich Schneider  

geboren am 16. Februar 1949 als Sohn des kaufm. Angestellten Eberhard Schneider und seiner Ehefrau Ursula Schneider (geb. Krehbiel) in Konstanz.Besuch der Volksschule in Konstanz/Allmannsdorf 1956 bis 1960.

Besuch des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums (naturwissenschaftlicher Zweig) in Konstanz 1960 bis 1968, Abitur im Sommer 1968.

Teilnahme am Wettbewerb "Jugend forscht" mit einem selbstgebauten 17 cm Newton-Spiegelteleskop in Stuttgart im Sommer 1968, Erlangung des zweiten Preises des Landes Baden-Württemberg.

Militärdienst bei der Bundeswehr in Deutschland von Oktober 1968 bis September 1970, Entlassung als Leutnant der Reserve.Aufnahme des Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Universität Konstanz zum Wintersemester 1970/71.

Mehrmalige Praktika in der Industrie (AEG/Telefunken, Nixdorf-Computer Gmbh), Ausbildung zum Programmierer (Kenntnisse in ALGOL und FORTRAN), während des Hauptstudiums in den Jahren 1972/73 freier Mitarbeiter bei Telefunken/Computer AG, selbständige Programmiertätigkeit auf dem Gebiet des Operations-Research (Schwerpunkte: Netzplanverfahren und Kapazitätsplanung).

Abschluss des Studiums der Volkswirtschaft an der Universität Konstanz im November 1973 mit der Gesamtnote "Sehr gut".

Beginn des Aufbaustudiums am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Konstanz (Wintersemester 1973/74), Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes, Förderung durch ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Geburt der Töchter Alexandra, Melina und Stefanie 1979, 1982 und 1989.Genehmigung eines Forschungsstipendiums von der Studienstiftung für einen 9-monatigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten für das Studienjahr 1975/76.

Forschungsaufenthalt an den Universitäten Yale und Princeton (Research Fellow) im Wintersemester 1975/76, im Sommersemester 1976 am Public Choice Center an der Staatsuniversität von Virginia in Blacksburg (Va.).

Promotion zum Dr. rer. soc. an der Universität Konstanz am 20. Mai 1977 mit der Gesamtnote "summa cum laude"; Gutachter: Professoren Bruno S. Frey und Gerhard Gäfgen (beide damals Universität Konstanz).

Von Dezember 1976 bis Juni 1979 wissenschaftlicher Assistent am Institut für empirische Wirtschaftsforschung und Lehrbeauftragter der Universität Zürich.Von September 1982 bis Dezember 1982 Visiting Associate Professor am Institut für internationale ökonomische Studien sowie an der volkswirtschaftlichen Fakultät der Universität Stockholm.

Von Juli 1979 bis September 1983 Leiter zweier Forschungsprojekte des schweizerischen Nationalfonds und Lehrbeauftragter der Universität Zürich. Habilitation an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich am 25.11.1983; Gutachter für die Habilitationsschrift, die Professorin Heidi Schelbert (Universität Zürich) und Professor Christian von Weizsäcker (Universität Bern) und seit 1984 Privat-Dozent an der Universität Zürich.

Von Oktober 1983 bis Juli 1984 Visiting Associate Professor an der Carnegie-Mellon Universität in Pittsburgh (Pennsylvania), USA.

Von August 1984 bis Dezember 1985 Associate Professor an der ökonomischen Fakultät der Universität Aarhus, Dänemark. Die Stelle entsprach einer C3-Professur auf Lebenszeit in Deutschland.

Im Oktober 1985 Ruf auf eine Professur für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie an die Privatuniversität Witten/Herdecke in Witten, BRD (abgelehnt).

Im Oktober 1985 Ruf auf eine Professur für Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaft (Ordinariat) an das Institut für Volkswirtschaftslehre der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Linz, Linz, Österreich.

Von September bis November 1987 Gastprofessur an der La Trobe University in Melbourne, Australien.

Von Oktober 1994 bis März 1995 Gastprofessur an der Universität des Saarlandes, FB Wirtschaftswissenschaften.

Seit Januar 1986 ordentlicher Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaft an der Johannes Kepler Universität in Linz, Österreich.

Im Mai 1990 Ruf auf eine C4-Professur für Finanzwissenschaft (Nachfolge Prof. Recktenwald) an die Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland, im September 1990 abgelehnt.

Im Oktober 1990 Ruf auf eine C4-Professur für Wirtschaftspolitik (Nachfolge Prof. Streit) an die Universität Mannheim, Deutschland, im März 1991 abgelehnt.

Im September 1995 Ruf auf eine C4-Professur für Volkswirtschaftslehre insbesondere Finanzwissenschaft (Nachfolge Prof. Pommerehne) an der Universität des Saarlandes, Deutschland, im Jänner 1996 abgelehnt.

Von WS 1990 bis SS 1996 Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz.

Juli/August 1998 Eingeladener Visiting Scholar beim IMF, Washington D. C. 30. Oktober 1997 bis Oktober 1999 Präsident der Nationalökonomischen Gesellschaft (Austrian Economic Association).

31. Juni 2001: Ruf auf eine C4-Professur für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bochum und auf die Präsidentschaft des RWI in Essen.Seit 1.10.1996 Vizerektor für Auslands- und Außenbeziehungen der Johannes Kepler Universität Linz.

Jänner 2003 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Katholischen Universität Ricardo Palma in Lima, Peru.Februar 2003 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Stuttgart, Deutschland.

Seit 1.6.2004 Präsident des Verbandes der österreichischen Wirtschaftsakademiker (VÖWA)

Seit 1.1.2005 Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik.Oktober 2006 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Trujillo.