Veranstaltungsarchiv 2004

Prof. Dr. Reinhard Schiffers, Historiker aus Bonn, ehemals Mitglied der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus in Bonn referiert im Rahmen der

vierten Gesprächsrunde des DISUD 

des Deutschen Instituts für Sachunmittelbare Demokratie e.V. zum Thema:

"Wahlen und Volksabstimmungen in der Weimarer Republik"

Zwischen Legende und Wirklichkeit – ein anderer Blick auf die erste Deutsche Demokratie

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 02.12.2004 um 19.00 Uhr

in den Räumlichkeiten des Institutes,
Altenzeller Straße 50,
01069 Dresden statt.

Prof. Dr. Reinhard Schiffers, Autor des Werkes "Elemente direkter Demokratie im Weimarer Regierungssystem" hat als erster Wissenschaftler in der Bundesrepublik die unmittelbare Demokratie in der Weimarer Republik einer wissenschaftlichen Untersuchung unterzogen.

Die immer wieder erhobene Behauptung, die Weimarer Republik sei an den plebiszitären Elementen gescheitert, bekommt durch seine Studien eine gänzlich andere Bedeutung.

Eintritt: 3,00 €, Studenten/ermäßigt 2,00 €, Mitglieder kostenlos

Diese Veranstaltung wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der Firma

HSN Computersysteme Eißrich & Fröse GbR
Nürnberger Straße 35, 01187 Dresden
Fon: + 49 (0)351 86688-0
Fax: + 49 (0)351 86688-22
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Das „Deutsche Institut für Sachunmittelbare Demokratie“ hat  

Jan Mücke (stellvertretender Vorsitzender des Vereins Bürgerbegehren Waldschlösschenbrücke e.V.)  

im Rahmen seiner  

dritten Gespächsrunde  des DISUD 

eingeladen, um mit allen interessierten Bürgern die Notwendigkeit eines solchen Bürgerbegehrens zu diskutieren.
Es geht bei einem Bürgerbegehren zunächst „nur“ um die Frage, ob eine Bürgerentscheid überhaupt durchgeführt werden soll, unabhängig davon, ob man den Bau der Waldschlösschenbrücke befürwortet oder nicht.
Der Stadtrat der Landeshaupstadt Dresden hat sich gegen die Durchführung eines Bürgerentscheids zu dieser Frage ausgesprochen.
Um diesen dennoch herbeiführen zu können, bedarf es eines Bürgerbegehrens. Fragen des Verfahrens (Fragestellung, erforderliche Unterschriftenzahl, Fristen etc.) bei Bürgerbegehren und Bürgerentscheid – auch der praktischen Umsetzung – stehen im Vordergrund. Jan Mücke wird aus seine Sicht der Notwendigkeit eines Bürgerbegehrens sowie dessen Durchführung erläutern. In der sich anschließenden Diskussion sollen gerade die Fragen des Verfahrens bei Bürgerbegehren und Bürgerentscheid und die Möglichkeiten ihrer praktischen Umsetzung erörtert werden.  

Die Veranstaltung findet am  

Freitag , dem 22.10.2004 um 19.00 Uhr  

in den Räumen des DISUD e.V.
Altenzeller Str. 50,
01069 Dresden statt.

Wie immer sind Mitglieder und interessierte Gäste herzlich eingeladen  

Am Montag, dem 18.10.2004 findet ab 18:00 Uhr die  

zweite Gesprächsrunde des DISUD. statt.  

Veranstaltungsort sind die neuen Räume des Institutes Altenzeller Straße 50,
01069 Dresden.
Es wird Herr Professor Dr. Christoph Degenhart (Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Wirtschafts-, Umwelt- und Planungsrecht der Juristenfakultät der Universität Leipzig) zum Thema  

"Referendum über die Europäische Verfassung" 

sprechen. In vielen Staaten Europas vertraut man die Abstimmung über die Europäische Verfassung dem Volke an. Warum gilt dies nicht für Deutschland?
Diese Frage ist in den vergangenen Monaten zunehmend in den Mittelpunkt europa- und verfassungspolitischer Überlegungen gerückt.
Fast täglich sieht man sich mit Stellungnahmen zu diesem Thema konfrontiert.
Stehen einem Plebiszit allein die negativen Erfahrungen in der Weimarer Republik entgegen oder gibt es weitere begründete Vorbehalte?
Verbietet das Grundgesetz tatsächlich die Abstimmung durch das Staatsvolk der Bundesrepublik Deutschland? Ist es aus verfassungspolitischer Sicht vielleicht sogar dringend erforderlich, eine solche Abstimmung durchzuführen?
Prof. Dr. Christoph Degenhart, welcher sich in seiner Forschung auch mit dem Instrument der Volksabstimmungen und deren Möglichkeiten in Deutschland beschäftigt, wird sich diesen und weiteren Fragen zu dieser Thematik in seinem Referat widmen.

In der anschließenden Diskussion, zu der jeder herzlich eingeladen ist, wird nicht nur die rechtliche, sondern auch die demokratische, gesellschaftliche, historische oder ökonomische Dimension einer Verabschiedung der Europäischen Verfassung durch das Volk debattiert werden.

Am Donnerstag, dem 05.08.2004 ab 19:00 Uhr findet im Restaurant Barococo bei einem guten Glas Wein oder Bier die

erste Gesprächsrunde des DISUD statt.

Thema der Veranstaltung wird zunächst die Vorstellung des Instituts und seiner zukünftigen Arbeit sein. Anschließend werden unsere Gäste Herr Uwe Stelzmann von der Initiative "Zukunft braucht Schule" und Herr Fritz Reimann, Vorsitzender der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V., über ihre Erfahrungen mit den Instrumenten der Sachunmittelbaren Demokratie berichten.  

Es sind natürlich alle Mitglieder herzlich dazu eingeladen und auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.  

Das Barococo befindet sich am Altmarkt 10 in Dresden und ist für Nachfragen unter 03 51 / 862 30 40 erreichbar.

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung und das Deutsche Institut für Sachunmittelbare Demokratie e.V. laden herzlich ein zum Seminar und anschließender Podiumsdiskussion

"Mehr unmittelbare Demokratie?"

Die Veranstaltung findet am Montag, dem 07.06.2004 in den Räumen der Sächsischen
Landeszentrale für politische Bildung
Schützenhofstraße 36,
01129 Dresden statt.

Ablauf:

14:00 Uhr: Begrüßung und Eröffnung  

14:15 Uhr: Unmittelbare Demokratie
Ein Instrument zur Reform des Parteienstaates?
Prof. Dr. Everhard Holtmann, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Politikwissenschaft  

16:15 Uhr: Unmittelbare Demokratie
Selbstverständlicher Gegenstand deutschen Verfassungsrechts?
RA Peter Neumann, Deutsches Institut für Sachunmittelbare Demokratie e.V., Dresden  

19:00 Uhr: Podiumsdiskussion
mit Prof. Dr. Everhard Holtmann, RA Peter Neumann und Dipl.-Ing. Uwe Stelzmann (Mitinitiator und Vertrauensmann des Volksbegehrens "Zukunft braucht Schule") Moderation: Henry Krause

Teilnahmegebühr: 10,00 €